Cobbenrode mit seinen Orten: Leckmart, Schwartmecke, Obermarpe,
Henninghausen, Ober- und Niederlandenbeck
hat ca. 1250 Einwohner.
Mit seiner Höhenlage von 400 bis 600 m über dem Meeresspiegel bietet
Cobbenrode zu allen Jahreszeiten Erholung und Landleben pur.
Mit ca. 150 Fremdenbetten hat sich Cobbenrode zu einem beliebten
Ferienort entwickelt. Der staatlich anerkannte Erholungsort liegt
inmitten des Naturparks Homert und das ausgezeichnete Wanderwegenetz ist
ein Traum eines jeden Wanderers.
Der durch das Dorf führende Homertweg dient gleichzeitig als direkte
Anbindung an den Rothaartsteig und erschließt dem Wanderer und
Spaziergänger typische Sauerlanddörfer in ureigenster Form. Das
ausgezeichnete Wanderwegenetz führt den Naturfreund zu fantastischen
Aussichtspunkten und idyllisch gelegenen Ausflugslokalen.
Die alten Kapellen in Cobbenrode und den umliegenden kleinen Dörfern,
der Stertschultenhof und die alte Mühle mit Backhaus sind geschichtliche
Kleinode der Region.
„Ihr Wohlbefinden liegt uns am Herzen“ so lautet das Motto der
Gastgeber. Gastfreundschaft wird groß geschrieben. Denn ganz gleich, ob
Sie sich für den Komfort und die sportlichen Angebote unserer Hotels,
für die gemütliche Atmosphäre eines rustikalen Gasthofes, für die
familiäre Betreuung einer Pension oder der Unabhängigkeit einer
Ferienwohnung entscheiden: die Erfüllung Ihrer Urlaubswünsche ist unser
persönliches Anliegen.
Familien mit Kindern finden in Cobbenrode zahlreiche Spielplätze. Zudem
haben sie die Möglichkeit auf Ponys zureiten oder auf den Bauernhöfe zu
erkunden, woher Milch und Eier kommen, bevor sie in den Supermarkt
stehen. Beim Besuch von Biene und Willi können die Besucher die
Geheimnisse der Bienen erkunden.
Ein reges Vereinsleben mit traditionellen Festen rundet das Angebot des
Dorfes ab.
3 Panorama Ansichten
haben wir für Sie auf unserer Seite hinterlegt.
Sie zeigen unseren schönen Ort aus dem Frettholz, sowie der
Ansicht "unterm Stertberg" aus.
Außerdem finden Sie ein Panorama des Dorfes Obermarpe.
Zur Ansicht dieser müssen Sie "Java" auf Ihrem PC aktiviert haben.
Historisches Fachwerkhaus "Stertschulten Hof":
Das niederdeutsches Hallenhaus in Sauerländer Fachwerkausführung wurde
im Jahr 1769 erbaut und ist weitgehend im Originalzustand erhalten. Der
ehemalige Vorspannhof an der damaligen Minden-Koblenz-Chaussee (jetzt
Bundesstraße 55), im 18. Jahrhundert Lehen des Stiftes Meschede, ist mit
dem stattlichsten und in handwerklich-künstlerischen Feinheiten
vollendetsten Giebel des 18. Jahrhunderts im Sauerland ausgestattet.
Eine
Inschrift über dem Hauseingang zeigt, dass dieses Haus unter dem Schutz
der Heiligen Agatha erbaut wurde. Der Stertschultenhof wurde bis zum
Jahr 1995 landwirtschaftlich genutzt.
Fachwerkwände gliedern das Gebäude in 3 Schiffe, die durch eine
befahrbare Diele zugänglich sind. Im hinteren Teil liegt das Kammerfach
mit der Wohnung im oberen Geschoss, das in den Hang eingegraben ist. Im
rechten Schiff befinden sich die Stallungen, darüber lagen die
Vorratsräume und die Gesinderäume.
Im Rahmen
einer Eröffnungsfeier am 27. April 2001 wurde der Hof seiner Bestimmung
als öffentliche Begegnungsstätte und als Archiv für plattdeutsche
Mundart des Sauerländer Heimatbundes sowie mit Ausstellungsfläche des
Naturparks Homert übergeben.
Nach hunderten von Jahren
zum Denkmal gereift,
wir haben uns auf den Erhalt versteift.
Die Jugend, der Zukunft soll es dienen,
dass sie Freude daran haben,
das wünschen wir Ihnen.
Adolf Habbel, 1. Vorsitzender,
Heimat und Förderverein Cobbenrode
Alte
Mühle am Mühlenteich:
Bei der Wassermühle in Cobbenrode handelt es sich um eine Getreidemühle,
deren Ursprung im 17./18. Jahrhundert liegt. Sie wird erstmals erwähnt
im Jahre 1648 als Besitz der Familie von Esleben zu Cobbenrode.
Nachdem
die Mühle in den Jahren 1988 bis 1990 restauriert wurde und der
Mühlenteich mit Wasserkraft wieder neu angelegt wurde, kann hier die
Funktion der Wasserkraft originalgetreu demonstriert werden. Die gut
erhaltene Mühlentechnik ermöglicht es, wie zu Großvaters Zeiten Korn zu
mahlen. In dem "Backes" (Backhaus" neben der Mühle wird in einem
Steinofen nach alter Tradition Brot gebacken. In einem kleinen
Museumsraum sind Handwerksgeräte ausgestellt, die der Müller früher
brauchte, um seinen Beruf auszuüben.
Die
Mühle, die eine Außenstelle des Maschinen- und Heimatmuseums Eslohe ist,
stellt ein bedeutendes Zeugnis für die Arbeits- und
Produktionsverhältnisse eines Dorfes im Sauerland dar.
Pfarrkirche St. Nikolaus zu Cobbenrode:
Die Pfarrkirche St. Nikolaus zu Cobbenrode
ist auf den Fundamenten
früherer Kirchenbauten
(als Kirchenstandort seit dem Jahr 1308
nachgewiesen)
im Jahr 1931 nach Plänen des Hammer Architekten Karl Wibbe
erbaut.
Bewahrt blieben: Hoch- und Nebenaltar aus dem Jahr 1761,
Kruzifix von etwa dem Jahr 1530, Pieta, Heiligenfiguren des St. Nikolaus
(2. Hälfte des 14. Jahrhunderts), der Elisabeth mit dem Magdeburger
Kirchenmodell, des Antonius eremita mit der heiligen Schrift und dem
Taufkreuz, des Franz von Assisi mit den Wundmalen und der Katharina mit
dem Schwert (gotische Plastiken aus Weichholz aus dem letzten Viertel
des 15. Jahrhunderts und um das Jahr 1500, Restauration im Jahr 1965)